Die Graz99ers Huskies mussten im ersten EWHL-Spiel der neuen Saison eine bittere 0:3-Heimniederlage gegen die Eagles South Tyrol hinnehmen. Nach einem nervösen Start und frühen Gegentoren fanden die Huskies erst im Schlussdrittel richtig ins Spiel, konnten ihre Chancen jedoch nicht nutzen. Trotz der Auftaktniederlage zeigten Team und Coaches Kampfgeist und blicken optimistisch nach vorne.
Am Samstagabend war es soweit: Die Graz99ers Huskies eröffneten die EWHL-Saison 2025/26 in der Merkur Eisarena – erstmals in der Liga ist auch Körperspiel erlaubt. Schon nach weniger als einer Minute lagen die Gastgeberinnen jedoch 0:1 zurück. „Wir starteten sehr nervös, konnten aber mit Fortdauer der Partie immer besser ins Spiel finden“, erklärte Verteidigerin Keagan Shearer nach der Partie. Ein Shorthander in Minute 12 erhöhte den Rückstand auf 0:2.
Im zweiten Abschnitt kämpften sich die Huskies besser in die Partie, scheiterten aber immer wieder am Goalie der Südtirolerinnen. Erst im letzten Drittel zeigten die Grazerinnen ihr volles Potenzial, spielten mutig nach vorne und erarbeiteten sich mehrere Torchancen. Doch auch diese blieben ungenutzt, ehe die Eagles kurz vor Schluss mit dem 0:3 alles klar machten.
„Leider sind wir viel zu spät aufgewacht. Der Schlussabschnitt zeigt, was wir draufhaben. Jetzt heißt es Blick nach vorne und hart arbeiten, dann ist mit diesem Team sehr viel möglich“, resümierte Kapitänin Tamara Grascher.
Head Coach Pavel Stepanenko und Assistant Coach Cody Wickstrom werden mit ihrem Team nun an den Feinheiten arbeiten – denn trotz des enttäuschenden Ergebnisses ließ der Heimauftakt erkennen, dass die Huskies auf dem richtigen Weg sind.
