Die Graz99ers Huskies mussten sich am Mittwoch in der Merkur Eisarena Aisulu Almaty mit 1:5 geschlagen geben. Ein völlig verpatztes erstes Drittel brachte die Grazerinnen nach Traumstart ins Hintertreffen, von dem sie sich nicht mehr erholen konnten. Trotz verbesserter Phasen im Mittel- und Schlussdrittel blieb die Aufholjagd aus.
Am Mittwochabend, 26.11.2025, empfingen die Graz99ers Huskies im Rahmen der EWHL das Team von Aisulu Almaty aus Kasachstan in der Merkur Eisarena. Der Start verlief aus Grazer Sicht zunächst perfekt: Bereits nach 35 Sekunden entwischte Simona Grascher, bedient durch einen starken Pass von Pavlina Malinova, und brachte die Huskies mit 1:0 in Führung.
Doch die frühe Freude hielt nicht lange. Schon in der 5. Minute gelang den Kasachinnen der Ausgleich. In der Folge agierten die Huskies zu passiv, ließen ihren Gegnerinnen zu viel Raum und eröffneten damit zahlreiche Möglichkeiten. Aisulu Almaty nutzte diese konsequent und stellte bis zum Ende des ersten Drittels – trotz zahlreicher starker Paraden von Torhüterin Ema Jaworska – auf 1:4 aus Sicht der Gastgeberinnen.
Im Mittelabschnitt fanden die Grazerinnen etwas besser ins Spiel, dennoch prägten Eigenfehler weiterhin das Geschehen. Ein individueller Patzer führte in Minute 25 zum 5. Gegentreffer. Mit einem Vier-Tore-Rückstand ging es in den Schlussabschnitt, in dem die Huskies nochmals alles versuchten, aber nicht mehr entscheidend herankamen. So blieb es beim 1:5-Endstand.
Verteidigerin Bettina Leber analysierte nach dem Spiel klar: „Wir haben ein rabenschwarzes erstes Drittel erwischt und uns leider nie mehr richtig davon erholt. In diesem Team steckt mehr – das heißt es in Zukunft aber auch abzurufen.“
