Die Graz99ers Huskies mussten sich auswärts bei den KSV Highlanders mit 1:4 geschlagen geben. Ein starkes erstes Drittel und ein engagierter Auftritt reichten nicht aus, da viele Unterzahlsituationen im Mittelabschnitt den Ausschlag zugunsten der Gastgeberinnen gaben.
Am 16.12.2025 waren die Graz99ers Huskies auswärts bei den KSV Highlanders in Kapfenberg gefordert. Trotz dezimiertem Kader wollten die Grazerinnen nach dem knappen Overtime-Sieg im Hinspiel erneut ein Zeichen setzen. Der Start gelang ordentlich: Beide Teams lieferten sich im ersten Drittel einen ausgeglichenen Schlagabtausch, mit leichten Vorteilen für die Gastgeberinnen. Ema Jaworska präsentierte sich im Tor der Huskies jedoch in Topform und hielt ihr Team mit mehreren starken Paraden im Spiel.
Im Mittelabschnitt nahm die Partie deutlich an Tempo zu – allerdings gerieten die Huskies durch mehrere Strafen zunehmend unter Druck. Die Highlanders nutzten dies eiskalt aus und stellten mit Treffern in der 25. und 29. Minute auf 2:0. Zwar meldeten sich die Grazerinnen nur wenig später zurück: Florentina Rumpl verwertete in Minute 30 ein Zuspiel von Julia Klamminger und Simona Grascher zum 1:2-Anschlusstreffer. Doch kurz vor der zweiten Pause legten die Gastgeberinnen nach und erhöhten auf 3:1.
Im Schlussdrittel machte sich der hohe Kraftaufwand aus dem Mittelabschnitt bemerkbar. Die Huskies kämpften beherzt weiter, konnten offensiv jedoch nur noch wenige Akzente setzen. Ema Jaworska hielt mit weiteren Glanzparaden die Niederlage lange in Grenzen. In Minute 52 bot sich noch einmal die große Chance auf den Anschluss, als Shelby Bailen nur per Foul gestoppt wurde. Den fälligen Penalty konnte Simona Grascher jedoch nicht verwerten. Zwei Minuten später besiegelten die Highlanders mit dem Treffer zum 4:1 den Endstand.
Florentina Rumpl: „Wir haben gut gestartet, aber im Mitteldrittel zu viele Strafen genommen, das hat uns sehr viel Kraft gekostet. Ema hat heute unglaublich gespielt und uns damit lange im Spiel gehalten. In Zukunft müssen wir aber auf jeden Fall weg von der Strafbank bleiben.“
