Die Graz99ers Huskies starten mit einer 2:5-Niederlage bei den KSV Highlanders in die neue EWHL-Saison. Trotz eines schnellen und körperbetonten Spiels sowie guter Offensivaktionen fehlte den Grazerinnen die nötige Effizienz vor dem Tor.
Nach der knappen Niederlage im Testspiel der Vorwoche wollten die Graz99ers Huskies beim EWHL-Auftakt in Kapfenberg geschlossener auftreten und die ersten Punkte der Saison holen. Der Start bei den KSV Highlanders verlief allerdings alles andere als nach Wunsch: Bereits nach 39 Sekunden gingen die Gastgeberinnen mit 1:0 in Führung.
Die Antwort der Huskies ließ nicht lange auf sich warten. Nur wenige Sekunden später stellte Pavlina Malinova nach Vorarbeit von Theresa Wolf auf 1:1 und brachte die Grazerinnen zurück ins Spiel. Danach entwickelte sich eine schnelle, körperbetonte und faire Partie, in der sich beide Teams keinen Zentimeter schenkten. Gute Chancen auf beiden Seiten wurden zunächst von den Torhüterinnen entschärft.
In der 17. Minute konnten die Highlanders Torhüterin Veronika Padelkova jedoch erneut bezwingen und mit einer 2:1-Führung in die erste Drittelpause gehen.
Auch im Mittelabschnitt blieb das Tempo hoch. In der 32. Minute nutzten die Gastgeberinnen ein Powerplay zum 3:1. Fünf Minuten später führte eine fehlende Zuordnung in der Huskies-Defensive zum nächsten Treffer der Kapfenbergerinnen. Die Grazerinnen erarbeiteten sich weiterhin gute Möglichkeiten, konnten daraus aber noch kein Kapital schlagen. Mit einem 1:4-Rückstand ging es in die letzten 20 Minuten.
Die Huskies kämpften weiter und hielten die Partie offen. In der 52. Minute erhöhten die Highlanders im Powerplay allerdings auf 5:1. Kurz vor Schluss sorgte Maleah Gillette noch einmal für ein Ausrufezeichen: Nach einem schnellen Vorstoß traf sie in der 56. Minute per Shorthander zum 2:5-Endstand.
„Es war ein schnelles, hartes, faires Spiel. Unsere Offensive hat gute Arbeit geleistet, aber leider zu wenig Zählbares daraus gemacht. An der Defensive müssen wir noch arbeiten“, analysierte Verteidigerin Julia Klamminger nach der Partie.
Die Huskies nehmen aus Kapfenberg vor allem die Erkenntnis mit, dass die Offensive bereits gute Ansätze zeigte. Nun gilt es, die defensive Abstimmung weiter zu verbessern und als Rudel noch enger zusammenzurücken.
