Huskies liefern Schlagabtausch bis zum Schluss – Ladyhawks nehmen knapp die Punkte mit

Die Graz99ers Huskies müssen sich am Nationalfeiertag den VSV Ladyhawks aus Villach in einer umkämpften EWHL-Partie knapp mit 3:4 geschlagen geben. Dreimal gleichen die Grazerinnen einen Rückstand aus, doch der entscheidende Treffer gelingt den Gästen in der 53. Minute. Trotz großem Einsatz und einer spannenden Schlussphase bleiben die Huskies diesmal ohne Punkte.

Nach dem Heimsieg am Samstag wollten die Graz99ers Huskies am Montag, dem 26. Oktober, gegen die VSV Ladyhawks den nächsten Erfolg nachlegen. Von Beginn an entwickelte sich ein schnelles, intensives Duell, in dem beide Teams um jede Scheibe kämpften und offensive Akzente setzten.

In der zehnten Minute nutzten die Villacherinnen eine Unsicherheit in der Grazer Defensive zur 1:0-Führung. Die Huskies ließen sich davon nicht aus dem Konzept bringen und schlugen zurück: In der 15. Minute verwertete Lily Brazis ein Zuspiel von Nicia Jessenko und Pavlina Malinova zum verdienten 1:1. Kurz vor der ersten Pause drehten die Grazerinnen die Partie sogar: Im Powerplay traf Theresa Wolf nach Vorarbeit von Simona Izakova und Simona Grascher zum 2:1. Doch die Antwort der Ladyhawks folgte prompt. In der 20. Minute stellten die Gäste auf 2:2, mit diesem Spielstand ging es in die erste Pause.

Im Mittelabschnitt erhöhten die Huskies den Druck und erspielten sich mehrere gute Möglichkeiten. Die Villacher Torfrau hielt jedoch stand. Zur Spielmitte nutzten die Gäste ein Powerplay und gingen erneut in Führung. Wieder bewiesen die Grazerinnen Moral: In der 34. Minute traf Lily Brazis nach Vorarbeit von Pavlina Malinova und Simona Izakova zum 3:3-Ausgleich. Bis zur zweiten Pause blieb die Partie intensiv und offen, weitere Treffer fielen nicht.

Auch im Schlussdrittel schenkten sich beide Teams nichts. Die Huskies suchten weiter den Weg nach vorne, doch die Ladyhawks kamen zu etwas mehr Spielanteilen und nutzten eine ihrer Möglichkeiten in der 53. Minute zur neuerlichen Führung. Beim Stand von 3:4 warfen die Grazerinnen in der Schlussphase alles nach vorne und nahmen rund zwei Minuten vor dem Ende Goalie Karla Kronberger zugunsten einer zusätzlichen Feldspielerin vom Eis. Der ersehnte Ausgleich blieb trotz des zusätzlichen Drucks aus.

Lily Brazis ordnet die knappe Niederlage ein und blickt zugleich nach vorne: „Das war heute ein denkbar knappes Match. Es hätte auch anders ausgehen können. Wir müssen die kleinen Unsicherheiten, die ab und zu auftreten, in den Griff bekommen, dann kann dieses junge Team viel erreichen.“

Auch wenn diesmal keine Punkte auf das Grazer Konto wandern, zeigte die Mannschaft Kampfgeist und die Fähigkeit, Rückstände mehrfach aufzuholen. Nun gilt es, die kleinen Unsicherheiten abzustellen und weiter als Team zusammenzuwachsen – denn das Potenzial für die nächsten Schritte ist da.