Die Graz99ers Huskies II unterliegen den VSV Lady Hawks II auswärts mit 4:8. Nach einem schwachen Start und zahlreichen Eigenfehlern kämpften sich die Grazerinnen mehrmals zurück ins Spiel, konnten die starke Phase der Villacherinnen im Mittelabschnitt jedoch nicht mehr wettmachen.
Am Sonntag, dem 23.11.2025, wollten die Graz99ers Huskies II in der Ossiacher See Halle Revanche für die deutliche Heimniederlage nehmen und diesmal drei wichtige DEBL-Punkte aus Villach entführen. Doch der Nachmittag begann alles andere als nach Wunsch: Die Huskies waren von Beginn an immer einen Schritt zu spät, ließen den Gastgeberinnen viel zu viel Raum – und so musste Goalie Karla Kronberger bereits in Minute 12 hinter sich greifen. Die eigenen Offensivaktionen blieben im ersten Drittel rar und ungefährlich; folglich ging es mit einem 0:1-Rückstand in den Mittelabschnitt.
Dort erwischten die Lady Hawks einen Traumstart: Nach nur 10 Sekunden stand es bereits 0:2 aus Sicht der Grazerinnen. Kurz darauf gelang Pavlina Malinova (Assist: Florentina Rumpl, Zuzana Sliacka) zwar der Anschlusstreffer zum 1:2, doch das Momentum kippte nicht – im Gegenteil. Die Lady Hawks bestimmten den Rest des Drittels klar, nutzten defensive Unkonzentriertheiten der Huskies eiskalt aus und zogen bis zur Pause auf 1:5 davon. Eine Leistung, die auch aus Sicht der Spielerinnen nicht zufriedenstellend war.
Florentina Rumpl analysierte klar:
„Wir waren viel zu nervös und unkonzentriert heute, das hat uns speziell im Mitteldrittel das Spiel gekostet. Jetzt heißt’s abhaken und weitermachen.“
Auch der Start ins Schlussdrittel misslang – nach 32 Sekunden durften die Lady Hawks erneut jubeln. In Minute 45 erzielte Nina Ausperger (Assist: Anna Kainz, Leandra Pirker) den zweiten Treffer der Grazerinnen. Doch die Villacherinnen schlugen auch danach zweimal zu und stellten auf 2:8. Erst in der letzten Spielminute gelang Pavlina Malinova mit einem späten Doppelpack (Assists: Rumpl, Sliacka) noch Ergebniskosmetik zum 4:8-Endstand.
Head Coach Cody Wickstrom fand klare Worte:
„Das war heute kein gutes Match des Teams. Fehlende Lauf- und Zweikampfbereitschaft hat es den Gegnerinnen viel zu einfach gemacht. Wir müssen daran arbeiten und unser Können konsequenter aufs Eis bringen.“
Trotz des ernüchternden Ergebnisses heißt es für die Huskies II: Fehler aufarbeiten, ein Häkchen setzen – und im nächsten Spiel wieder zeigen, wozu das Team in der Lage ist.
