Die Graz99ers Huskies lieferten am Sonntag einen tapferen Kampf gegen die Lakers Kärnten, mussten sich aber nach einer intensiven Partie mit 2:4 geschlagen geben. Trotz frühem Ausgleich und starkem Einsatz über 60 Minuten fehlten am Ende die Kräfte, um die Partie zu drehen. Pavlina Malinova betonte nach dem Spiel den hohen Kräfteverschleiß des dichten Wochenendes.
Am Sonntag, 07.12.2025, empfingen die Graz99ers Huskies die Lakers Kärnten auf heimischem Eis, um erneut wichtige AWHL-Punkte zu holen. Die dezimierten Huskies fanden nach einem frühen Rückstand in Minute 7 gut ins Spiel und konnten durch Julia Klamminger, die einen satten Schuss von der blauen Linie verwertete (Assist: Bettina Leber, Tamara Grascher), den verdienten Ausgleich erzielen.
Die Grazerinnen blieben engagiert und erspielten sich mehrere gute Möglichkeiten, scheiterten jedoch immer wieder an der starken gegnerischen Torfrau. Kurz vor Drittelende gelang den Kärntnerinnen ein glücklicher Treffer zur 2:1-Führung (20.), mit der es in die Pause ging.
Auch der Start ins Mitteldrittel verlief aus Sicht der Huskies ungünstig: Die Gäste erhöhten nach etwas mehr als zwei Minuten auf 3:1. Obwohl die Grazerinnen kämpferisch dagegenhielten, blieb der Rest dieses Abschnitts torlos.
Im Schlussdrittel war der Wille ungebrochen, doch der Kräfteverschleiß nach dem intensiven Wochenende wurde deutlich. Die Lakers stellten in Minute 48 auf 4:1, ehe Pavlina Malinova nur Sekunden später, nach schönem Zuspiel von Maleah Gillette, zum 2:4 verkürzen konnte. Auch mit Extra-Skater gelang kein weiterer Treffer, die Huskies verhinderten mit starkem Einsatz jedoch Schlimmeres.
Pavlina Malinova: „Wir haben heute die Anstrengung des Wochenendes bereits früh gespürt, aber wir haben trotzdem gut gespielt. Irgendwann ist uns aber einfach die Kraft ausgegangen, was die Gegnerinnen zu nutzen wussten.“
