Trotz starker Vorstellung und frühem Führungstreffer mussten sich die Graz99ers Huskies am Sonntag, dem 2. November 2025, den Sabres St. Pölten mit 1:3 geschlagen geben. Die Grazerinnen zeigten Kampfgeist, hielten über weite Strecken gut mit und verpassten nur knapp den verdienten Punktgewinn.
Am Sonntag, dem 2. November 2025, waren die Graz99ers Huskies im Rahmen der win2day AWHL zu Gast bei den Sabres aus St. Pölten. Nach der klaren Heimniederlage gegen die starken Niederösterreicherinnen wollten die Huskies diesmal Wiedergutmachung leisten – und starteten entsprechend motiviert in die Partie.
Schon in Minute 3 durften die Grazerinnen jubeln: Nina Ausperger nutzte ein frühes Powerplay und brachte ihr Team nach Zuspiel von Julia Klamminger und Laura Nistelberger mit 1:0 in Führung. „Wir haben heute wirklich sehr gut gespielt und konnten über weite Strecken mit den Gegnerinnen mithalten. Es ist wirklich schade, dass nicht mehr ins Tor gegangen ist“, kommentierte Ausperger nach dem Spiel.
Die Huskies präsentierten sich von Beginn an konzentriert, kämpferisch und strukturiert – die favorisierten Sabres fanden nur schwer ins Spiel. Dennoch gelang den Gastgeberinnen in Minute 13 der Ausgleich zum 1:1, mit dem es auch in die erste Pause ging.
Im Mittelabschnitt zeigten die Huskies weiterhin viel Herz und Engagement, erspielten sich einige gute Möglichkeiten, scheiterten aber wie so oft an der gegnerischen Torfrau. In Minute 36 musste Goalie Veronika Padelkova aufgrund eines Ausrüstungsproblems kurzzeitig vom Eis. Die eingewechselte Ema Jaworska wurde prompt von den Sabres überrascht, die das 1:2 erzielten. „Das Team hat sich heute wirklich sehr gut präsentiert und hätte sich auch mehr verdient. Wir werden weiterarbeiten und geduldig bleiben – irgendwann platzt der Knopf, da bin ich sicher“, meinte Coach Cody Wickstrom nach dem Spiel.
Mit diesem knappen Rückstand ging es in den Schlussabschnitt. Dort entwickelte sich ein offener Schlagabtausch, in dem die Huskies alles nach vorne warfen. Mehrfach lag der Ausgleich in der Luft, doch das nötige Quäntchen Glück blieb aus. In Minute 52 entschieden die Sabres mit dem Treffer zum 3:1 schließlich die Partie.
Trotz der Niederlage zeigten die Huskies eine deutliche Leistungssteigerung und bewiesen, dass sie in der Liga konkurrenzfähig sind. Mit dieser Moral kann das Team selbstbewusst in die nächsten Spiele gehen.
