Stark gekämpft, knapp geschlagen: Huskies unterliegen MAC Budapest zum EWHL-Jahresauftakt

Die Graz99ers Huskies lieferten zum Start ins EWHL-Jahr 2026 eine engagierte und geschlossene Teamleistung, mussten sich MAC Budapest am Ende aber mit 1:4 geschlagen geben. Trotz hohem Tempo, vieler Chancen und großem Einsatz fehlte vor dem Tor die letzte Konsequenz. Die Leistung macht jedoch Mut für die kommenden Aufgaben.

Im ersten EWHL-Match des neuen Jahres empfingen die Graz99ers Huskies am Samstag, 10.01.2026, MAC Budapest in der Merkur Eisarena. Von Beginn an war klar, dass die Grazerinnen alles in die Waagschale werfen wollten. Die Partie entwickelte sich zu einem fair geführten, temporeichen Spiel mit Chancen auf beiden Seiten.

In Minute 15 nutzten die Gäste ein Powerplay zur 1:0-Führung, nur wenige Sekunden später folgte nach einem individuellen Fehler der Huskies das 0:2. Die Gastgeberinnen zeigten jedoch Moral, fanden rasch wieder in die Partie und setzten alles daran, den Rückstand noch vor der Pause zu verkürzen – ohne zählbaren Erfolg.

Auch im Mitteldrittel präsentierten sich die Huskies mutig und offensiv, scheiterten jedoch immer wieder an der stark agierenden ungarischen Schlussfrau. Kurz vor der zweiten Pause nutzte MAC eine weitere Unachtsamkeit der Huskies und stellte auf 3:0.

Im Schlussabschnitt warfen die Huskies nochmals alles nach vorne. Der Lohn folgte in Minute 56: Pavlina Malinova verwertete ein Zuspiel von Simona Grascher und Tamara Grascher zum 1:3. Die Hoffnung auf eine Aufholjagd lebte, Coach Pavel Stepanenko nahm Ema Jaworska, die zuvor mit einer starken Leistung geglänzt hatte, für eine sechste Feldspielerin vom Eis. Trotz großem Druck blieb der zweite Treffer jedoch aus, stattdessen fixierten die Gäste mit einem Empty-Net-Goal den 1:4-Endstand.

Nach der Partie zeigte sich Goalie Ema Jaworska trotz der Niederlage kämpferisch:
„Wir haben heute als Team sehr gut gespielt und es den Gegnerinnen nicht leicht gemacht. Wir haben uns gut verkauft, müssen aber noch aggressiver in die Zweikämpfe gehen und vor dem gegnerischen Tor kaltschnäuziger werden.“