Die Graz99ers Huskies II mussten sich am Freitagabend den KAC Frauen mit 2:5 geschlagen geben. Nach einem starken Auftakt und einer verdienten 2:0-Führung brachte ein schwaches Mitteldrittel die Grazerinnen auf die Verliererstraße. Trotz einer Leistungssteigerung im Schlussabschnitt gelang es nicht mehr, das Spiel zu drehen.
Am Freitag, dem 16. Oktober, empfingen die Graz99ers Huskies II die KAC Frauen aus Klagenfurt im heimischen Eisstadion Liebenau. Das Ziel war klar: Drei wichtige Punkte für die DEBL-Tabelle sollten in Graz bleiben. Entsprechend konzentriert starteten die Huskies in die Partie. Es entwickelte sich ein schnelles Spiel mit guten Chancen auf beiden Seiten, doch zunächst hielten beide Torfrauen ihren Kasten sauber.
In der 10. Minute gelang schließlich der erste Treffer: Nina Rainer verwertete die Vorarbeit von Zuzana Sliacka und Pavlina Malinova zur 1:0-Führung. Nur zwei Minuten später legte Pavlina Malinova nach Zuspiel von Nina Rainer zum 2:0 nach. Mit diesem Vorsprung und einer engagierten Leistung gingen die Huskies in die erste Pause.
Im Mittelabschnitt folgte jedoch der entscheidende Einbruch. Innerhalb von knapp neun Minuten nutzten die Gäste aus Klagenfurt die Unsicherheit der Grazerinnen konsequent aus und drehten die Partie auf 2:5. Erst nach einem Time-out fanden die Huskies allmählich zurück zu ihrem Spiel und gewannen wieder mehr Zugriff auf das Geschehen. Die erarbeiteten Chancen blieben in diesem Drittel allerdings ungenutzt.
Im Schlussabschnitt zeigten die Gastgeberinnen wieder mehr Biss und hielten dagegen. Trotz guter Bemühungen gelang es ihnen jedoch nicht mehr, die Klagenfurter Schlussfrau zu überwinden. Damit blieb es beim 2:5-Endstand – und der Erkenntnis, wie entscheidend konstante Leistung über die gesamte Spielzeit ist.
Nicia Jessenko brachte es nach der Partie auf den Punkt: „Wir waren 50 Minuten lang eigentlich super dabei, leider haben uns 10 total verschlafene Minuten heute die Punkte und das Spiel gekostet. Wir müssen konstant unsere Leistung bringen, damit wir wieder Punkte einfahren können.“
Die Enttäuschung über die verpassten Punkte ist groß, doch die Richtung ist klar: Die Huskies II müssen die richtigen Lehren aus dem Mitteldrittel ziehen, ihre Leistung über 60 Minuten stabilisieren und als Rudel zusammenhalten. Denn die nächste Chance, es besser zu machen, bietet sich bereits am Sonntag.
