Die Graz99ers Huskies mussten sich am Mittwochabend den KSV Highlanders mit 3:7 geschlagen geben. Nach einem engagierten Start und einem zwischenzeitlichen Anschlusstreffer konnten die Grazerinnen ihre Chancen nicht konsequent genug nutzen. Trotz des Ergebnisses zeigte das Team über weite Strecken Einsatz und Zusammenhalt.
Am 7. Oktober empfingen die Graz99ers Huskies im Rahmen der EWHL die KSV Highlanders aus Kapfenberg. Von Beginn an war klar, dass eine intensive Partie auf die Grazerinnen wartet. Die Huskies starteten konzentriert und mit vollem Einsatz in das schnelle und ausgeglichene Spiel. Beide Teams kamen zu guten Möglichkeiten, ehe Lily Brazis in der 9. Minute nach Vorarbeit von Halle Hansen und Uchechi Udeh die Kapfenberger Torfrau bezwang und die Huskies mit 1:0 in Führung brachte. Die Freude über den Führungstreffer währte allerdings nicht lange. In der 12. Minute kamen die Highlanders zum Ausgleich, ehe die Gäste in der 17. Minute nachlegten. Mit einem 1:2-Rückstand ging es für die Huskies in die erste Pause.
Der Start in den Mittelabschnitt verlief aus Grazer Sicht denkbar ungünstig. Innerhalb der ersten beiden Minuten erhöhten die Highlanders auf 1:4. Die Huskies ließen sich davon jedoch nicht entmutigen und kamen durch Pavlina Malinova in der 25. Minute auf 2:4 heran. Danach entwickelte sich ein intensiver Schlagabtausch, in dem um jeden Zentimeter Eis gekämpft wurde. Die Grazerinnen kamen mehrmals gefährlich vor das gegnerische Tor, konnten ihre Möglichkeiten jedoch nicht verwerten. Stattdessen stellten die Highlanders in der 37. Minute im Powerplay den Drei-Tore-Vorsprung wieder her. Mit 2:5 ging es in die zweite Pause.
Auch im Schlussabschnitt erwischten die Gäste den besseren Start und erhöhten in der 43. Minute auf 2:6. Die Huskies kämpften weiter und konnten eine doppelte Überzahl nutzen: Uchechi Udeh verkürzte nach Vorarbeit von Tamara und Simona Grascher auf 3:6. Die Grazerinnen gaben sich bis zum Schluss nicht geschlagen, erarbeiteten sich weitere Möglichkeiten und kämpften um jeden Puck. Vor dem Tor fehlte an diesem Abend jedoch die nötige Effizienz. Kurz vor der Schlusssirene trafen die Highlanders noch einmal und fixierten den 3:7-Endstand.
Coach Cody Wickstrom zeigte sich trotz der Niederlage zufrieden mit dem Einsatz der Huskies: „Das Team hat sehr gut gekämpft und zusammengehalten. Können und Potential der einzelnen Spielerinnen sind vorhanden, wir müssen jetzt verstärkt daran arbeiten, dass sie es in den Spielen auch effizient aufs Eis bringen.“
Viel Zeit zum Nachdenken bleibt den Huskies ohnehin nicht. Bereits am Samstag, 10. Oktober, wartet die nächste Herausforderung: Ab 15:15 Uhr sind die Grazerinnen bei den Sabres aus St. Pölten zu Gast. Dort gilt es, das vorhandene Potenzial aufs Eis zu bringen, vor dem Tor konsequenter zu agieren und als Rudel um die nächsten Punkte zu kämpfen.
