Trotz großer Moral und einem starken Schlussdrittel mussten sich die Graz99ers Huskies auch im zweiten Duell mit Katowice geschlagen geben. Frühe Gegentore und fehlendes Scheibenglück verhinderten eine mögliche Aufholjagd. Zwei Treffer von Maleah Gillette brachten Hoffnung, doch am Ende setzte sich die Effizienz der Gäste durch.
Am Sonntag, den 16. November 2025, trafen die Graz99ers Huskies im Merkur Eisstadion B im EWHL-Rückspiel erneut auf das Team aus Katowice. Nach der knappen Niederlage vom Vortag war das Ziel klar: diesmal sollten Punkte her. Die Huskies starteten motiviert ins Match, kassierten jedoch bereits nach etwas mehr als einer Minute das 0:1, als eine polnische Spielerin der Defensive entwischte und eiskalt einschob. Trotz guter Ansätze und phasenweise sehenswerten Kombinationen erhöhten die Gäste in Minute 7 auf 0:2.
Im Mittelabschnitt entwickelte sich ein weitgehend ausgeglichenes Spiel, doch die Grazerinnen wurden immer wieder für kleine Nachlässigkeiten bestraft. Die Polinnen trafen dreimal, ehe Maleah Gillette im Powerplay (38:57) ein Zuspiel von Nina Ausperger und Julia Klamminger zum 1:5 verwertete.
Zu Beginn des Schlussdrittels erwischten die Huskies einen starken Moment – erneut war es Maleah Gillette, die nach Vorlage von Nina Ausperger auf 2:5 verkürzen konnte. Die Grazerinnen kämpften beherzt weiter und suchten konsequent den Weg zum Tor, doch das nötige Scheibenglück blieb erneut aus. So stellten die Gäste wenige Sekunden vor dem Ende den 2:6-Endstand her.
Maleah Gillette: „Wir haben wieder alles gegeben, aber wie so oft hat uns das Quäntchen Glück gefehlt. Trotzdem: Wir geben nicht auf – in diesem jungen Team steckt viel mehr.“
